Drogen - eine Versuchung - Christlich-psychologische Beratung - Christlich-psychologische Beratung

Psychologische Beratung
Christlich orientierte Lebensberatung
Persönlichkeitsentwicklung und spirituelles Wachstum
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Themen > Drogen
Drogen - eine Versuchung

Drogen - eine Versuchung, die zur Sucht führen kann
Wenn Süchtige erzählen, wie sie zu den Drogen gekommen sind, zeichnet sich oftmals das gleiche Bild ab. Meistens beginnt die Geschichte schon in der Kindheit und Jugend. Ein liebloses Elternhaus, in dem kein Verständnis und Miteinander herrschte, ein schlechtes soziales Umfeld, Familienverhältnisse mit Alkohol- oder anderweitigem Drogenhintergrund bei verschiedenen Familienmitgliedern.
Traumatisierende und nicht verarbeitete Erlebnisse, Probleme, die nicht bewältigt werden können, Stress im Arbeitsleben, Isolation und Einsamkeit, manchmal aber auch ganz einfach nur Langeweile machen bereit, „einfach einmal auszuprobieren, wenn es angeboten wird", und da „einmal keinmal ist" und der erste Trip ein guter war, greift man auch schon beim nächsten Mal bereitwillig zu, um den grauen Alltag mit ein paar fröhlichen Stunden zu erhellen und die triste Welt um sich herum zu vergessen. Und so rutscht man immer tiefer in den Drogenkonsum hinein, bis eines Tages nicht mehr darauf verzichtet werden kann, gefangen in einem Teufelskreis. Um sich besser zu fühlen entsteht ein unwiderstehlicher Drang bzw. ein zwanghaftes Bedürfnis nach einem ganz bestimmten Stimulus (Reiz), z.B. einer chemischen Substanz, wie sie in der Droge zu finden ist. Es ist eine Abhängigkeit eingetreten, die sich durch Dosissteigerung und dem Auftreten von Entzugserscheinungen kund gibt.

Die Versuchung lauert überall. Ob in den sogenannten harmlosen Alcopops, mit denen ganz gezielt auf Jugendliche, ja sogar Kinder abgezielt wird oder das angeblich so gefahrlose Ecstasy bereits in den Grundschulen angeboten, flüssiges und geschmacksneutrales Ecstasy in Getränke Unwissender gemischt wird, die Gefahr mit Drogen in Kontakt zu kommen besteht beständig und allerorts.

Schnell ist manch einer in den Sog der Sucht hineingerutscht, die sein Leben zerstört und seine Zukunft verbaut. Ehen und Familien gehen durch Drogen und Alkoholmissbrauch zu Bruch, Menschen geraten ins soziale Abseits, landen auf der Straße, zerstören ihre Gesundheit, ihr ganzes Leben.

Suchtmittelabhängigkeit ist eine eigenständige Erkrankung und selbst dann, wenn die körperliche Abhängigkeit mit ihren Entzugserscheinungen überwunden werden kann, besteht die Sucht nach dem durch die Droge erzielbaren Erlebniszustand weiterhin. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit einer längerfristig angelegten Entwöhnungshilfe, die gezielt auf die psychische Abhängigkeit eingeht und eine Neuorientierung bietet. Die durch den Drogenkonsum und das Suchtverhalten erworbenen Verhaltensmuster müssen aufgelöst und verändert werden, damit die Betroffenen zu einer größeren Autonomie gelangen und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen lernen.
Im Zustand der Abhängigkeit befriedigen die Süchtigen ihre Lebenssinnbedürfnisse hauptsächlich durch den destruktiven Suchtmittelkonsum. Entscheiden sie sich für eine Abstinenz, fehlen dann die Sinnangebote des Suchtmittels, woraus zunächst ein sogenanntes „existentielles Vakuum" entsteht, so dass andere sinnstiftende Lebensfaktoren gefunden werden müssen, welche die Sinnangebote des Suchtmittelkonsums ersetzen und die entstandene Leere ausfüllen.

Sinn- und Wertfindung können im christlichen Glauben auf der Grundlage der Bibel gefunden werden.
Der christliche Glaube bietet tragfähige Antworten, die zu einem zufriedenen Leben führen. Aus dem Aufbau einer persönlichen Beziehung zu Gott kann Kraft und Hoffnung für die Bewältigung des Alltags und eine Perspektive über den Tod hinaus geschöpft werden. Beziehungen, Arbeit und Freizeitgestaltung werden in einen übergeordneten Sinnzusammenhang integriert und machen das Leben lebenswert. Viele heute abstinent Lebende berichten, dass sie im christlichen Glauben einen Anker gefunden haben, der ganz wesentlich dazu beitrug, die Abhängigkeit zu überwinden.

Elvira erzählt:
„Total drogenabhängig, schon viele Entzugsversuche hinter mir, schrie ich - und ich schrie wirklich - in meiner verzweifelten Lage zu Gott: "Bitte hilf mir, ich schaffe das alles nicht mehr!" Gott erhörte mein Schreien. Vor den Entzugserscheinungen hatte ich sehr viel Angst. Doch wieder fühlte ich das Eingreifen Gottes. Ich hatte sozusagen fast keine Schmerzen. In den folgenden zwei Wochen erlebte ich Gottes Nähe so real, dass ich ihm sagte, dass ich von jetzt an ganz in seiner Nähe leben wolle. Ich nahm die Bibel in die Hand und las folgende Stelle: "Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr." (Jes 45,22). Seither gibt es keinen „Drogengott" mehr für mich. Mein Wunsch ist, dass alle Menschen von der Liebe Jesu ergriffen werden und echte Freiheit und Freude erleben dürfen."



Copyright by christlich-psychologische-beratung.com 2017
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü