Erfahrungsberichte - Christlich-psychologische Beratung

Psychologische Beratung
Christlich orientierte Lebensberatung
Persönlichkeitsentwicklung und spirituelles Wachstum
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Themen > Verkehr mit der Geisterwelt
Über die Gefahren des Umgangs mit der Geisterwelt
- Erfahrungsberichte -

Erfahrung mit esoterischen Praktiken
Die Schreiberin dieser nachfolgenden Zeilen hatte schlimme Erfahrungen mit gewissen esoterischen Praktiken, die bis hin zu Selbstmordgedanken gingen und mit einem Fenstersturz endeten, doch ihre Liebe zum wahren Jesus, den sie hier als Abgrenzung zum Blendengel mit „Jesu Christ" bezeichnet, hat sie vor dem Schlimmsten bewahrt.
Da sie letztlich doch zu Jesus gefunden hat und ihr Schicksal in Seine Hände legte, so sind diese Zeilen weniger als Erfahrungsbericht zu verstehen, sondern vielmehr die Bewusstwerdung ihres damaligen Zustandes und die daraus folgende Warnung an andere, diesen esoterischen Praktiken, vor allem dem Pendeln, nicht zu folgen.
Diesen Zeilen liegt deshalb auch die Absicht zugrunde, eine gewisse Aufklärung und infolge dessen eine therapeutische Wirkung zu erzielen unter dem Ansatz, dass Menschen nicht denselben Fehler begehen, wie sie selbst.

"Auf der Suche nach Gott und Seinen Engeln öffnete ich mich, zuerst unbewusst, für das Geistige. So konnten mir auch niedrige geistige Wesen, Dämonen, Schaden zufügen. Es war mir nicht bewusst. Ich las esoterische Literatur, die den Kontakt zu der geistigen Führung, zu Engeln, befürworteten und größtenteils nicht warnten, dass es niedrige, geistige Welten, dämonische Wesen, Verstorbene mit schlechten Absichten gibt. Ich war unwissend und suchte meine eigene, geistige Führung, Engel, Lichtwesen. Ich suchte - im Grund - Jesus; einen Weg zu Jesus. Die Kirche als Institution war für mich nicht glaubwürdig, so dass ich in der spirituellen Gruppe Anschluss und Gleichgesinnte suchte.

  • Channeling: Kontakt zu Engeln, ohne vorher Jesus um Erlaubnis und Seine geistige Führung zu bitten. - Diese Engel, diese geistigen Führer, waren Dämonen, die sich als Engel, als Lichtboten ausgaben. * s. am Ende dieses Erfahrungsberichts)
  • Rückführungen in ein früheres Leben: - ohne eine enge Verbindung zu Jesus, - sogenannte Clearings, wurden geistig von Dämonen geführt, von Dämonen in Lichtgestalt.
  • Heilenergie empfangen: ohne innige Herzenszwiesprache und Verbindung mit Jesus. Sie waren Werkzeuge des Bösen.

Es gibt keine niedrigen Welten, wurde mir auf meine Frage geantwortet. Eine wohl unwissende, spirituelle Leiterin, die sich aufgrund ihrer Unwissenheit den dämonischen Welten öffnete und andere im Glauben hielt, dass es das Böse gar nicht gibt.

Die Hinterlist Luzifers (Das Böse) ist, den Menschen weiszumachen, dass es das Böse gar nicht gibt, dass es nicht existiert. Eine Lichtarbeiterin nahm geistigen Kontakt zu Engeln, zu geistigen Führern auf - sie sprachen zu mir durch diese Lichtarbeiterin. Ohne ein Gebet wurde dieser geistige Kontakt aufgenommen, ohne eine enge Verbindung im Herzen zu haben. So wurden unwissende Menschen im Glauben gehalten (von der höllischen, geistigen Welt), dass die Wesenheiten hohe geistige Wesen waren.

Die geistige Führung, Engel - wahre, himmlische Engel bedienen sich nicht dieser esoterischen Praktiken und handeln nach dem Willen Gottes.

Das Interesse „etwas Geld zu machen“ - zum Beispiel - ist weltlich und wird von der geistigen Welt, von wahren Lichtwesen nicht gefördert. So haben dämonische Wesenheiten, auch Verstorbene, die Möglichkeit, sich durch ein Medium als hohe geistige Lichtwesen auszugeben und auch als bekannte Verstorbene darzustellen. Luzifer blendet Unwissende, auch Wissende (die noch nicht geeint mit Jesus sind, die auf der Suche sind). Seine Heimtücke, seine Hinterlist, seine Lügen sind für gutgläubige, gutmütige Menschen oft nicht durchschaubar. Er wirkt, „flüstert ein", manipuliert auf der geistigen, uns oft unbewussten Ebene, so dass der freie Wille eingeschränkt werden kann. Meine geistige Lehrerin ist von dem Bösen, ihr nicht bewusst, eingesetzt worden. Sie wollten mich über dieses Werkzeug besetzen und dann für ihre satanischen Zwecke missbrauchen. Ich wurde nicht gewarnt und im falschen Glauben belassen, aus welchen Gründen auch immer.

Ich suchte nach Gott, nach dem Sinn meines Lebens, nach der geistigen Welt. Die Gefahren spiritueller Praktiken wie Pendeln, wurden verschwiegen. Durch dieses „vorbildliche Verhalten" - durch dieses geistige Vorbild habe ich gependelt, mit der Absicht, Kontakt zu meiner geistigen Führung aufzunehmen - unwissend, gutmütig, gutgläubig. Ich bekam geistigen Kontakt zu Engeln und verstorbenen Verwandten, die auch über mein Leben Bescheid wussten. DÄMONEN. Das Pendel hatte Kraft - es bewegte sich oft sehr stark. Es wurde geführt - jedoch nicht von unbewussten Kräften im eigenen Unterbewusstsein - sondern von Dämonen, die von Höllenfürsten geführt wurden. Das Kraftfeld wurde durch diese geistige Kontaktaufnahme zu Engeln (Dämonen) immer mehr negativ verdichtet, so dass seine Dämonen mich schließlich besetzen konnten. Das Böse hat mich veräppelt, für dumm verkauft; heimtückisch hat die dunkle, geistige Welt meine Unwissenheit, Gutmütigkeit ausgenutzt und bediente sich unwissenden, geistigen Lehrern. Ich sah (geistig) Engel, lichte Engel - zwar undeutlich, doch es waren Lichtwesen. Sie trugen wahrlich ein Lichtgewand,  so dachte ich Unwissende, dass es Engel sind.

Luzifer, das Böse, blendet. Luzifer erscheint im Lichtgewand, wie auch seine Dämonen. Er kann auch in der Gestalt von Jesus erscheinen und Gutmütigen vorgaukeln, dass er Jesus sei. Er kann so heimtückisch agieren, dass selbst Wissende (die von der Dunkelheit wissen) auf ihn reinfallen können. Pendeln z.B. wird nicht von Jesus und seinen Engeln geführt - Er spricht im Herzen, wenn man sich innigst mit Ihm im Herzen verbindet und diese enge Verbindung auch hält. Aus welchem Grund sollte Er sich eines Pendels bedienen? Ich wurde von den Dämonen besessen. Ich erkannte schließlich, dass es keine Lichtwesen waren, und sie besetzten mich. Ich erlebte diese Geistbesetzung bewusst - ich erlebte, wie sie in meinen Körper eindrangen. (Etlichen ist es nicht bewusst, dass sie besessen sind). So konnte ich Mich nicht mehr wehren, weil sie sich durch Pendeln, durch automatisches Schreiben, Zugang zu mir verschafften. Sie haben mich bewusst geistig geschwächt und geistig verunreinigt, so dass sie mich besetzen konnten.

Das Böse ist ohne Erbarmen. Das Böse ist boshaft, ohne jegliches Mitgefühl. Allein - in Panik - Dämonen in der Seele und im Leib - niemand würde mir glauben (wenige). Die meisten würden mich für verrückt erklären, was die Absicht des Bösen ist. (Die psychia-trischen Anstalten sind überfüllt!). Dämonen, die mich ständig anstachelten, Böses zu tun; auch zu töten - ihnen zu dienen. Sie bedrohten mich ständig.

Eine Leiterin, die geistige Gruppen anbot, konnte mir nicht helfen - sie führte ein sogenanntes Clearing durch, das mich noch mehr verunreinigte. Die Dämonen nutzten die Unwissenheit dieser Gruppenleiterin aus. Sie versuchten, meinen Willen immer mehr einzunehmen, so dass sie mich als ihr Werkzeug gebrauchen konnten. Das war ihre satanische Absicht. Sie schwächten mich körperlich, seelisch und geistig immer mehr. Da ich mich innerlich sträubte, Böses zu tun, ihren Zwecken zu dienen, versuchten sie mich immer mehr zu vereinnahmen, so dass sie meinen Willen, meine Gedanken und schließlich meine Persönlichkeit, mein Ich kontrollieren konnten. Ihr Wille, der Wille Luzifers sollte geschehen. Das Böse wollte siegen. Ich wurde immer schwächer, die Angriffe noch schlimmer. Das Böse beeinflusste mich, gegen meinen Willen Tabletten zu nehmen, (gedankliche Manipulation, Beeinflussung des freien Willens) und sie drängten mich zum Fenster - ein sogenannter Selbstmord - Fenstersturz. Ich bin zwar seitdem gehbehindert, doch sie konnten mich nicht für sich gewinnen und aus Rache töten. Es war nicht der Wille vom Vater. Ich wurde, wie gesagt, nicht informiert - sonst hätte ich nicht gependelt und ohne den Vater Jesu Christ zu bitten, geistigen Kontakt zu Engeln, zu der geistigen Führung aufzunehmen. Ich unterstelle keine böse Absicht, doch ich weise darauf hin, dass dunkle, luzife-rische Mächte Unwissenheit ausnutzen. Die Esoterik kann dem Bösen (ihnen nicht bewusst) als Werkzeug dienen.

Die Liebe zu Gott und die selbstlose Nächstenliebe - die innigste Verbundenheit zu dem Vater Jesu Christ - das Gebet - das Evangelium sollte für jeden geistigen Lehrer, sollte in der esoterischen Literatur - in der Esoterik das Wichtigste sein. Niedrige Beweggründe, wie zum Beispiel Geld, Ansehen, Prestige, ziehen die niedrige, geistige Welt gesetzesmäßig an und dienen dem Bösen. Kein hohes Lichtwesen, kein Schutzengel wird sich an spirituellen Zusammenkünften, wie zum Beispiel Tischerücken, Kartenlegen, Pendeln, sogenannte weiße Magie, channeln, beteiligen. Es können sich verschiedene geistige Wesen „melden", wie z.B. auch sogenannte Foppgeister. Jenseitige, die einen Menschen besetzen wollen, die ihre Bedürfnisse über ein Medium nur wichtig machen wollen, die sich über ein Medium darstellen wollen, ohne böse zu sein wie ein dämonisches Wesen.

  • Ein wahres Medium, das von Jesu Christ geführt wird, hält die Verbindung zu Ihm.
  • Die Liebe zu Gott und die uneigennützige Nächstenliebe wird von einem Nachfolger Gottes gefordert.
  • Kartenlegen etc., um die Zukunft vorauszusagen z.B., sind nicht von Gott gewollt, sondern ein Werkzeug des Bösen.
  • Engel, hohe geistige Lichtwesen, sagen die Zukunft nicht voraus, weil dadurch der freie Wille eingeschränkt wird. Die wahren Lichtboten respektieren den freien Willen, weil es der Wille Gottes ist.

Dämonen, Verstorbene, können also glaubhaft vorgaukeln, dass sie hohe, geistige Lichtwesen sind. Da das Böse noch Schaffenskraft hat, da es im Licht geboren wurde (von Gott erschaffen) kann es mit Licht blenden. Luzifer und seine Dämonen erscheinen in Lichtgestalt, die Lichtwesen zum Verwechseln ähneln. Sie sind auch Gottes Ebenbild, Gott ähnlich - von Ihm erschaffen mit dem göttlichen Geistfunken. Dieses Bewusstsein (Gott ähnlich zu sein, Gottes Ebenbild zu sein) ist noch in ihrem kalten Herzen, da ohne Liebe, weil das Böse keine Liebe hat, und sie nutzen es aus, um Seine Kinder zu Fall zu bringen. Sie kennen das Wesen Gottes (wie z.B. auch die Bibel), sie sind Sein Ebenbild, wie wir auch, und so können sie selbst als Jesu erscheinen.

Was heißt das genauer? Luzifer kann sich selbst als Jesu in der Gestalt von Jesu ausgeben. Sie gaukeln also mit den hinterhältigsten Methoden vor, dass sie selbst Jesu sind. Dies kann auch sogenannten Wissenden (die von der Dunkelheit Kenntnis haben) geschehen: - wenn sie noch nicht gänzlich im Herzen an Jesus Christus glauben und nach Seiner Lehre leben - wenn sie auf der Suche sind - wenn sie z. B. geschwächt oder schwach sind. Die Hinterlist von dem Bösen ist nicht zu unterschätzen. Er manipuliert, schafft meistens im (uns) unbewussten Bereich und nutzt jegliche Schwachstelle, wie z.B. Krankheit, Leid, selbst Eifer, Eifersucht, Konkurrenz, unbewusste negative Anteile, um Seine Nachfolger vom wahren Vater Jesu Christus abzubringen. Luzifer kleidet sich also mit einem strahlenden Lichtgewand und zeigt sich uns auf der geistigen Ebene - oft uns nicht bewusst. Er schickt seine Dämonen, um Worte, Gedanken, die uns dann wie eigene Gedanken erscheinen, einzuflüstern. Selbst gute Taten, gutes Denken, das sogenannte Eigengute, das noch nicht im Göttlichen verankert ist, das noch nicht die Jesusliebe in der vollen Kraft im Herzen trägt, wird vom Bösen versucht irrezuführen.

Das Böse kann also selbst Gutmütigkeit, Naivität, Gutgläubigkeit - Gutes, das noch in der Eigenliebe verankert ist, gezielt im Geistigen (uns nicht bewusst) ausnutzen, dass selbst Nachfolger sich untereinander Vorhaltungen, Vorwürfe machen und in Rechthaberei verfallen. Eigenschaften wie Rechthaberei, Eifersucht, unbewusster Hochmut, Konkurrenz, Neid und auch unbewusste Eigenschaften werden von Luzifer als anscheinend positive Eigenschaften vorgegaukelt. Wir meinen Recht zu haben und dem Guten zu dienen (sogenannte Einflüsterungen), und wir greifen uns dann gegenseitig an. Es sollte nicht der Eindruck entstehen, dass das Böse nur Unwissende verführt. Das Böse wird nie aufgeben. Es versucht, gezielt verschiedene Vorstellungen von Jesus Christus, verschiedene Christusbilder „einzugeben", so dass selbst unter seinen Kindern, die nicht unwissend sind, die über die Dunkelheit informiert sind, Zwist entstehen kann.

Die Absicht des Bösen: Luzifer, das Böse, versucht alle Kinder vom wahren Jesus Christus, von der wahren Christusliebe abzubringen. Er versucht in jeder geistigen Entwicklungsstufe, das Kind von der Einheit mit Jesus Christus abzubringen.

Es ist nicht meine Absicht, esoterische geistige Gruppen anzuklagen, weil ich nicht informiert wurde über die Gefahren, die die Esoterik in sich bergen kann. Es ist meine Absicht, meine eigenen Erfahrungen aufzuzeigen, so dass man sich im Herzen frei entscheiden kann. Aufgrund meiner Erfahrungen kann das Böse den freien Willen einschränken und beeinflussen, so dass wir es gar nicht merken. Selbst Gedanken werden, wie gesagt, so gezielt „eingeflüstert", dass sie uns wie unsere eigenen Gedanken erscheinen. Esoterische, spirituelle Gruppen sollten ständig die innigste Herzensverbindung zu Jesus Christus halten und vorbildhaft Jesu Liebe zeigen - die Leiter spiritueller Gruppen, spirituelle Lehrer.

Ich war unwissend und ganz am Anfang meines geistigen Weges, als ich gependelt, gechannelt habe (Kontaktaufnahme zu angeblich hohen Lichtwesen). So könnte man behaupten, dass „Fortgeschrittene“ sich des Pendels bedienen dürfen.

Jesus hat kein Pendel als Medium nötig hat. Er spricht in ein Herz, das Ihn liebt.

Verstorbene aus der geistigen Welt können sich wohl über einen Nachfolger melden, wenn der Vater Jesus Christus vollkräftig im Herzen wirksam ist. Seine Liebe zu unwissenden, verirrten Verstorbenen führt es, dass Seine Nachfolger Ihm als Werkzeug dienen können, um diese Verstorbenen auf eine höhere Ebene zu führen. Diese Nachfolger werden vom Vater Jesus Christus im Herzen geführt und haben eine enge Herzensverbindung zu Ihm.

Von Luzifer, von seinen Dämonen, sollte man absolut Abstand nehmen - nicht mit ihnen sprechen, auch nicht, wenn man sie als Dämonen erkennt und ihnen helfen will. Schlitzohrig, wie sie sind, nutzen sie selbst einen guten Willen aus (sie zum Guten zu führen), um den weiteren Weg geistig zu verzögern. Das mag uns nicht sichtbar, nicht bewusst sein. (Um dies gänzlich zu erkennen, braucht man wahrscheinlich die geistige Sehe). Das kann mir nicht passieren - sagen wohl manche. Meine Erfahrungen mit dem Bösen sind authentisch - auch spätere Erfahrungen, weil ich durch diese Besessenheit geistig erheblich geschwächt wurde. Heimtückisch, wie die höllische geistige Welt ist, kann es passieren - ist es nicht nur mir passiert. Wir können im Herzen kaum erfassen, wie gezielt, wie raffiniert die sogenannte Unterwelt agiert. Wir sollten keine Angst haben - uns nicht in Angst versetzen lassen, weil dies beabsichtigt ist. Wem Lichtgestalten erscheinen sollte sie im Namen Jesus Christus fragen, ob sie ein Engel Jesu sind. Antworten sie nicht auf ein dreimaliges Fragen, sollte man augenblicklich den Kontakt abbrechen.

Wir dürfen uns ständig eng mit dem Vater im Herzen verbinden und Ihn in tiefer Liebe erfassen. Er wird Seinem Kind mit Seiner mächtigen Vaterliebe „entgegeneilen“, weil Er sehnsüchtig auf Seine Kindlein wartet. Die innigste Verbundenheit, die Nähe zu Jesus Christus, das Gebet, die Zwiesprache - das Gespräch mit Ihm ist unser Schutz. Ich bin in Ihm geborgen und ruhe nun an Seinem unendlichen, liebenden Vaterherzen. Er nimmt mich an Seine Vaterbrust, auch wenn ich eine Sünderin war.

Es ist wichtig, mit Seiner Kraft, Seiner mächtigen Liebe, Seiner Schwingung im Herzen ganz vertraut zu werden - und dies auch zu üben - die Kraft der Jesusliebe im Herzen erhalten und immer auf Jesus zu schauen.

Das Böse hat nicht gesiegt. Jesus Christus ist der Sieger. So danke ich heute dem Vater, Der mich nie alleingelassen hat - selbst in meiner Bedrängnis nicht, in meiner Verlassenheit nicht. Ausharren trotz Schläge, trotz Trübsal, trotz Verfolgung, die zur Zeit bei uns auf der seelisch-geistigen Ebene stattfindet. Ausharren trotz Leid, trotz Schmerzen, trotz Krankheit.

Keine Macht der Hölle wird siegen, wenn ich schließlich bei Ihm geborgen bin, auch wenn es eine zeitlang so erscheint (und das Böse meint, gesiegt zu haben). Er richtet mich auf, wenn ich falle. Er tröstet mich, wenn ich verzage. Er verbindet meine Wunden. Satan kann eine geistige Entwicklung, wie bei mir, wohl verzögern, kann schlagen, kann verwunden. In der Not ist Jesus Christus meinem Herzen so nah. Er ist mein Retter." R.S. (anonym erhalten)

_______________________________________
* Ein Erkennungszeichen des falschen Lichtes, des Lichtes Luzifers bzw. dämonischer Geister in Lichtgestalt ist, dass es sehr weiß-grell und kalt ist. Kalt, da es ohne Liebe ist und weil das Böse keine Liebe hat. Wenn man ernsthaft die erschienene Lichtgestalt im Namen des einzig wahren Gotts, auf Erden erschienen in Jesu Christi fragt, ob sie ein Engel Jesu oder Jesu selbst ist, und  sie spätestens beim dritten Mal fragen nicht antwortet, sollte man sofort den Kontakt abbrechen.


Zuerst Drogen, dann New-Ages-Spirale
"In meinem bis vor ca. einem Jahr geführten Leben lief alles andere als rund. Ich war drogenabhängig und habe auch sonst ein sehr sündhaftes Leben geführt.

Irgendwann stellte ich mir die Frage ob das alles sein kann, sich Tag für Tag im Kreis zu drehen, sich abzuquälen und zu Grunde zu richten. In meiner Familie habe ich das auch nicht anders gelernt. Meine Eltern und auch meine Geschwister haben mir dies nicht anders vorgelebt, und ich bemerkte mit Schrecken zunehmend immer mehr, dass ich in diese Formen hinein wachse, obwohl ich es gar nicht wollte und immer gesagt habe, dass ich es mal anders machen will. Nur - es hat einfach nicht geklappt.

Schließlich, als ich beschloss mich wirklich ändern zu wollen, habe ich mich an meinen Computer gesetzt und nach Wegen gesucht, die meine Situation ändern können. Was darauf hin die Dinge nur noch schlimmer machte.

Ich bin dann zu einem sogenannten ‚Rückführungsseminar' nach Mallorca geflogen, und habe somit das erste Mal mit spirituellen New Age-Heilswegen Bekanntschaft gemacht.

Heute, wenn ich darüber nachdenke, grault es mich, was ich damals für eine Auffassung dazu hatte, macht aber nichts, ich wusste es einfach nicht besser.

Damals begann sich eine Spirale zu drehen, aber in die falsche Richtung, und ich dachte es sei die richtige.

Auf Mallorca habe ich neben Kartenlegen über Familienstellung und Traumreisen so ziemlich mit allem was das New Age-Herz begehrt, Bekanntschaft gemacht. Hellauf begeistert und voller Tatendrang mich zu ändern flog ich wieder nach Hause. Was ich bis dahin noch nicht wusste, war, dass ich mit einer Menge Dämonen und einer wirklich festen Bindung an Satan im Handgepäck die Rückreise antrat…

Da sich im weiteren Verlauf nicht wirklich Besserung zeigte,und sich in mir immer mehr Neugier aufbaute, habe ich mich dann einem Reiki-Lehrer zugewandt, dessen Buch ich gelesen, und der mich von den Heilkünsten des Reiki überzeugt hatte. Ich lies mich in diese Irrlehre einweihen, was bedeutet, sich für dämonische Mächte ganz und gar zu öffnen, was ich damals aber in keinster Weise ahnte. Als ich dann anfing Dämonen zu sehen und ich ihn fragte was das sei, konnte er mir nur eine undeutliche Antwort darüber geben, die mir einfach keinen Sinn machte. Sie lautete in etwa "das sei nicht interessant zu wissen". Also ich fand, wenn ich beim Einschlafen irgendwelche Fratzen mit geschlossenen Augen sehe oder sich dunkle Schatten durch meine Wohnung bewegen, ist das schon interessant!

In dieser Zeit schnitt ich Herrn S. die Haare in dem Friseursalon, wo ich bis vorletztes Jahr gearbeitet hatte. Beim Haareschneiden lies mich mein Inneres einfach nicht in Ruhe, ich spürte bzw. wusste, dass dieser Mann hat was ich suchte, und so sprach ich ihn einfach an und fragte ihn, ob er sich nicht mit mir treffen und mir davon erzählen wolle, was er so in seinem Leben mache. Gar nicht weit davon entfernt trafen wir uns dann in einem Café und er konfrontierte mich mit seinem christlichen Glauben und Jesus.

Es brauchte mehr als fünf bis sechs Treffen, die sich über mehr als ein Jahr hinzogen, bis ich Jesus als existent erkennen konnte. Bei unseren Treffen hat er mich dann immer mit zu unseren Gesprächen passenden christlichen und bibelerklärenden Texten versehen, die ich mit nach Hause nehmen konnte um mir weiter darüber Gedanken zu machen. Es war eine wirklich interessante Zeit.

Als ich Jesus dann erkannte und ich ihm mein Leben übergab, alle meine Sünden bekannte und ich Buße darüber gab, wurde ich augenblicklich von der Drogensucht befreit. Ab diesem Zeitpunkt fing es an, mit mir besser zu werden und alle Zweifel an einen Gott waren ausgelöscht. Und dann hat Jesus dann begonnen mein ganzes Leben umzukrempeln.

Es kamen neue Leute in mein Leben, ich bin nicht mehr ausgegangen, ich habe aufgehört Alkohol zu trinken, mein kompletter Freundeskreis hat sich geändert und dann habe ich mich auch einer Gemeinde Freier Evangelen angeschlossen, wo ich zu einzelnen Mitgliedern einen religiösen Austausch pflege. Und aus der Bekanntschaft mit dem netten Herrn, der mich zu Jesus führte, ist mittlerweile eine Freundschaft entstanden, innerhalb derer wir uns über den Glauben austauschen. Dankbar bin ich ihm dafür, dass er mich durch meine schwierigen Phasen begleitete und mir weiterhalf, als ich hin und wieder wankte, dunkle Kräfte mich abhalten wollten, im Glauben zu wachsen. Das letzte Jahr war wie eine Achterbahn ohne Eintrittsgeld und doch die beste, die ich je gefahren bin. Ich kann gar nicht alles in Worte fassen, was in dieser Zeit alles Gutes geschehen ist, denke aber, dass ich mit dem hier Beschriebenen über mich und meinen Weg zu Jesus einen kleinen Einblick verschaffen konnte.

Seit der Zeit, wo ich zum Glauben gekommen bin, versuche ich mal mehr, mal weniger ernsthaft Jesus in allen Dingen nachzufolgen, doch gerade in letzter Zeit bin ich wieder etwas strenger mit mir selbst. Immer noch ist alles etwas neu für mich, ich fühle mich aber sehr wohl wie die Dinge jetzt sind. Und dabei hatte ich davor fast den Glauben von einem besseren Leben aufgegeben..."
Andy. September 2010.


Esoterik und Magie - zauberhafte Lebenshilfen?
"Eine Frau im mittleren Alter hat uns, eine Mitarbeiterin und mich, während einer Evangelisation in ihr Haus eingeladen. Sie erzählte zuerst, dass sie vor Jahren ein durch und durch kreativer Mensch war. Sie hatte Damenschneiderin gelernt und später selbst viele Modelle entworfen. Sie berichtete von ihrem Garten, der ein kleines Paradies war, und von ihrer geschmackvoll eingerichteten Wohnung. "Aber schauen Sie jetzt aus dem Fenster, und sehen Sie sich in meinem Wohnzimmer um. Es ist alles verwahrlost", sagt sie. Und danach erklärte sie, wie sich ihr Leben negativ veränderte.

Eine Freundin, die sich sehr für Esoterik interessierte, für heilende Edelsteine, für Bachblütentherapie, Hypnose und Yoga, hatte sie zu esoterischen Messen, zu esoterischen Veranstaltungen und Seminaren eingeladen. Dort hörte sie zum ersten Mal etwas von geheimnisvollen kosmischen Kräften, denen man sich durch spezielle Übungen öffnen kann. Sie ließ sich von zwei Geistheilern die Hände auflegen und belegte einen Yogakurs. Als sie nach einiger Zeit ihr Mantra erhielt - ein indischer Begriff, den sie keinem verraten sollte - begann sie, intensiv damit zu meditieren. Das alles faszinierte sie so sehr, dass sie bald kein Interesse mehr an ihrem Beruf und ihrer Kreativität hatte, sondern sich mehr und mehr mit Esoterik befasste. Später ließ sie sich von einer Wahrsagerin im Blick auf ihre Zukunft beraten und schickte einem bekannten Geistheiler ihr Foto, damit er sie in seinem Okkultraum fernbehandeln konnte.

Unsere Gesprächspartnerin ahnte nicht, welchen Mächten sie sich geöffnet hatte. Bis ihr eines Nachts durch ein erstes erschreckendes Erlebnis die Augen geöffnet wurden. Sie spürte plötzlich ein starkes Zucken in den Armen und wurde im Bett hin- und hergerissen. Dann folgte ein Ohnmachtsanfall. Als sie wieder zu sich kam, hörte sie ein ständiges Klingeln an der Haustür und danach Stimmen auf dem Flur. Sie stand auf, um nachzusehen, wer in ihr Haus eingedrungen war - aber sie sah niemand. Diese völlig unerklärbaren Phänomene wiederholten sich nun öfter. Hinzu kam, dass eine seelische Kraft von Zeit zu Zeit aus ihrem Körper gezogen wurde, und sie danach oft stundenlang ohnmächtig am Boden lag. ihr Leben wurde zu einer Qual. Ängste plagten sie. Sie verlor jegliche Freude. Und das alles begann mit "zauberhaften Lebenshilfen" - mit den geheimnisvollen und faszinierenden Angeboten aus der dämonischen Trickkiste der Esoterik.

Vor Jahren lernte ich einen begabten jungen Mann kennen. Er hatte Betriebswirtschaft studiert und arbeitete in einem bekannten Textilunternehmen. Auch er wurde durch Gespräche und Hilfsangebote in den dunklen Strudel der Esoterik und Magie gezogen. Ein Lebensproblem war der auslösende Faktor. Er hatte Akne, die sein Gesicht entstellte. Sein ganzes Denken und Empfinden drehte sich bald nur um sein Aussehen. Eine sehr sympathische ältere Dame, die im Personalbüro des Unternehmens arbeitete, erzählte ihm eines Tages von einer Heilmethode. Er hörte zum ersten Mal den Begriff "Reiki" und erfuhr von "universellen Energieströmen", die durch einen Meister oder eine Meisterin auf den Körper des Patienten übertragen werden könnten. Zuerst fand er das alles absurd. Aber nach weiteren Gesprächen mit jener Mitarbeiterin wurde er doch neogierig und meldete sich zu einer Probesitzung an. Die Umgebung war fremdartig, im Hintergrund lief eine entspannende Musik, und es roch nach Räucherwerk. Er legte sich auf eine Behandlungstrage. Das Ritual begann. Immer, wenn die Meisterin ihre Hand auf eine Körperstelle legte, durchströmte eine Hitzewelle diesen Bereich. Unfassbar war es dann für ihn, als plötzlich, während sie ihre Hände über ihn kreisen ließ, sein ganzer Körper hin- und herwippte. Nun war es für ihn klar: Die ältere Mitarbeiterin hatte Recht. Er konnte es nicht mehr leugnen. Es gab geheimnisvolle helfende Kräfte. Er besuchte nochmals zwei bis drei Sitzungen, um wirklich ganz sicher zu gehen, und machte jedes Mai ähnliche Erfahrungen. Bald darauf meldete er sich zu einem Reiki-Schülerkurs an, der "1. Grad" genannt wurde, und bei dem der Schüler durch die Meisterin eine sogenannte Einweihung erfährt. Durch diese Einweihung, deren Ritual nur die Meisterin kennt, wird der Schüler für die Reiki-Energie geöffnet und ist fortan Kanal für diese Kraft. Bei dieser Einweihung machte er eine weitere übersinnliche Erfahrung. Er spürte plötzlich, wie eine starke Kraft in ihn hineinkam und alle seine. Glieder unkontrolliert in Bewegung gesetzt wurden. Es schüttelte ihn, und aus ihm heraus kam plötzlich ein seltsames Lachen. Er zweifelte nicht an der Gutartigkeit des Erlebten. Erst viele Jahre später, als er sich für Jesus Christus entscheiden wollte, erfuhr er, wie sehr er sich dabei getäuscht hatte. Begeistert von dem Erlebten besorgte er sich entsprechende esoterische Literatur. Die geistige Welt, die er erlebt hatte, war das wahre Sein. Nach langen Überlegungen gab er seinen Beruf auf und ließ sich in einem esoterischen Institut als FengShui-Berater ausbilden. Ein Jahr verbrachte er damit, seine Wohnung zu einem regelrechten Tempel nach den Regeln von FengShui farblich umzugestalten. Es wurden Kristalle und symbolische Figuren aufgestellt, die alle zur Raumharmonie beitragen sollten. Seltsam war nur, dass er sich manchmal unheimlich in seiner Wohnung fühlte. Aber er wusste ja um das "Schutzschild" seiner Lichtkräfte. Außerdem hatte er von seinem FengShui-Lehrer eine Kopie eines Schriftzuges erhalten, der vor bösen Geistern schützen sollte. Er stellte Buddhafiguren auf und hängte Buddhabilder über die Türen. Damit die positive Energie wirklich im Raum blieb, befestigte er eine rote Kordel jeweils an die Anfangs- und Endpunkte der Wohnung, um so Himmel und Erde miteinander zu verbinden. Ebenfalls hatte er sich im Laufe der Jahre eine beachtliche Bibliothek an Esoterik-Literatur erstanden, die er ebenfalls wie ein Schutzschild in seinem Wohn- und Schlafzimmer um sich herum angeordnet hatte. Weil ihm Geld nicht mehr wichtig war und er sich auch nach esoterischen Naturgesetzen ernähren wollte, arbeitete er als Gelegenheitsarbeiter in einer anthroposophisch geführten Demeter-Gärtnerei. Dadurch kam er mit der Lehre von Rudolf Steiner, der Lehre der Anthroposophie, in Verbindung und entdeckte viele Berührungspunkte mit der Esoterik.

In dieser Phase lernten wir uns kennen. Bei einem ersten Telefonat fragte ich ihn, ob er nun ein erfülltes Leben habe. Zögernd kam die verneinende Antwort. Er war immer noch auf der Suche, auf der Suche nach einem sinnvollen und tragfähigen Leben. Wie er das neue Leben fand, davon soll später noch die Rede sein.

Ich berichtete Ihnen aus einer Fülle von seelsorgerlichen Erfahrungen zwei, um Ihnen zunächst zu zeigen, warum Menschen zu gefährlichen "zauberhaften Lebenshilfen" greifen und wie dadurch ihr Leben immer mehr in einen Sog gerissen wird, der lebens-zerstörend ist.

1. Zauberhafte Lebenshilfen - die Bibel klärt auf
An dieser Stelle möchte ich Sie, um das alles richtig einordnen zu können, mit dem Weltbild der Bibel bekannt machen. Wenn Sie das Buch der Bücher öffnen, werden Sie bereits auf den ersten Seiten entdecken, dass die Bibel ebenfalls - wie die Esoterik - mit einer außersinnlichen Realität rechnet. Der erste Satz der Bibel lautet: "Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde" (1. Mose 1,1) - im Originaltext heißt es genau: "Am Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde." Da ist erstens von Gott die Rede und es ist zweitens von mehreren Himmeln die Rede, von einem Himmel, den wir mit unseren Teleskopen erforschen können, aber auch von weiteren Dimensionen, die uns normalerweise nicht zugänglich sind.

Menschen, die an Gott glauben, rechnen mit diesen Himmeln. Und Menschen, die sich mit außersinnlichen Phänomenen beschäf-tigen, die spiritistische oder spiritualistische Zirkel besuchen, Reiki praktizieren, Geistheilern glauben, Horoskope lesen, pendeln, Wahrsager konsultieren, usw., rechnen ebenfalls mit anderen Dimensionen. Aber wenn wir dann einige Seiten in der Bibel weiter-lesen, ist plötzlich nicht mehr von Gott die Rede, sondern es taucht ein anderes Wesen auf, und dieses andere Wesen machte unseren ersten Eltern ein zauberhaftes Angebot zur Lebenshilfe. Aber die Bibel zeigt, dass dieser geheimnisvolle "Andere" ein Falsch-spieler ist. ein getarnter Anreißer, ein Zuhälter der Zerstörung. Es war damals verlockend, was er anbot: "Ihr werdet sein wie Gott." Und es ist heute verlockend, was er in Esoterik und Magie anbietet: wundersame heilende Kräfte, Entfaltung der Persönlichkeit, Macht über das Schicksal, Konfrontation mit ungeahnten außersinnlichen Phänomenen. Die Bibel entlarvt diesen Anderen und seine Handlanger, die in einem Akt der Überheblichkeit von Gott abgefallen waren und nun auch den Menschen in diesen Abfall reißen wollen.

Hören Sie einige Namen und Bezeichnungen, die Aufschluss über das Wesen und die Ziele dieser anderen Macht geben. Jesus Christus sagte: "Er ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge." (Joh 8,44) Der Apostel Paulus schreibt: "Er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts." (2. Kor 11,14) Im 1. Petrusbrief lesen wir: "Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge." (5,8) Und im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, steht: "Und es entbrannte ein Kampf im Himmel; Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel, und sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr gefunden im Himmel. Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen." (Off 12,7-9)

Könnte der Esoterikboom unserer Tage ein Zeichen dafür sein, dass der große Verführer jetzt auf die Erde geworfen ist und noch einmal alles einsetzt, um Menschen in totale Abhängigkeit von ihm zu bringen? Wer sich mit Esoterik und Magie - in allen ihren Spielarten - befasst, der nimmt unbewusst oder bewusst eine Beziehung mit Satan und seinen Geistern auf. Darum hat schon vor Jahrtausenden Gott das Volk Israel gewarnt, sich mit magischen Bräuchen zu befassen. Wir lesen: "Wenn ihr jetzt in das Land kommt, das der Herr, euer Gott, euch gibt, dann übernehmt von den Völkern dort keinen ihrer abscheulichen Bräuche. Niemand soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben. Keiner darf mit Beschwörung Unheil abwenden, Totengeister befragen, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen." Und nach dieser Aufzählung von okkulten Praktiken steht der unheimliche Satz: "Denn wer das tut, der ist Gott, dem Herrn, ein Gräuel." (5. Mo 18,9-12) Das ist schrecklicher Klartext. Da steht es schwarz auf weiß, dass ein solcher Mensch total den Schutz Gottes verliert und hilflos dem Teufel und seinen Dämonen ausgeliefert ist. Die Folgen sind zunächst Unruhe, danach kommen unbegründete Ängste, oft folgt unkontrolliertes aggressives Verhalten, Streitsucht und Wutanfälle. Weitere Merkmale sind Albträume, seltsame Erscheinungen und Spukphänomene und schließlich Todessehnsucht und Selbstmordgedanken. Satan ist eben, wie Jesus Christus gesagt hat, ein Mörder von Anfang an.

Vor mir liegt ein Brief, den eine Studentin mir vor Jahren geschrieben hat. Er zeigt modellhaft diesen Weg der Zerstörung. Sie schreibt: "Vor 4 Jahren, kurz nach dem Abitur, begann ich mich intensiv mit Astrologie und Chiromantie (das sogenannte Handlinienlesen) zu beschäftigen. Eines Tages hörte ich plötzlich aus dem Raum kommend Stimmen, die mir unter anderem mitteilten, dass mir Geister erscheinen würden, ich das Psychologiestudium aufgeben sollte, um Medizin zu studieren und dass ich dazu berufen sei, eine transzendentale Erneuerung zu schaffen. Die Stimmen gaben mir auch zu verstehen, dass ich schon mehrmals gelebt habe. Als die Stimmen auftauchten, ging es mir privat sehr schlecht, ich bekam einen Nervenzusammenbruch und verfiel für längere Zeit einer tiefen Depression. Ich wandte mich an einen Geistheiler, der mir allerdings auch nicht helfen konnte." Soweit der Brief.

Diese Tragödie eines zerstörten jungen Lebens begann mit Astrologie und Chiromantie - mit "zauberhaften Lebenshilfen". Das waren die Türöffner für die satanischen Mächte, die dann systematisch das Leben in den Sog der Abhängigkeit rissen.

Im Folgenden möchte ich Ihnen den Weg zur Befreiung zeigen:

2. Zauberhafte Lebenshilfen - die Bibel zeigt den Weg zur Befreiung
Hier soll zuerst der Mann zu Wort kommen, dessen Weg in die Esoterik ich Ihnen eingangs berichtete und dem ich, nach einem ersten Telefonat, mein Buch "Jesus, der Erste, der Letzte, der Lebendige" sandte. Er schrieb: "In zwei Tagen hatte ich das Buch voller Spannung und Interesse gelesen. Dabei entdeckte ich, dass in der Bibel viele Dinge über Jesus Christus standen, von denen ich noch nie gehört hatte. So kam ich sehr ins Nachdenken, und in mir erwachte ein Interesse für die Bibel. Ich stand kurz vor meinem 30. Geburtstag und wusste, dass ich schon seit vielen Jahren einige dunkle Gedanken und Erlebnisse mit mir herumtrug, mit denen ich allein nicht klarkommen konnte. Diese wollte ich jetzt vor Gott bringen. Ich vereinbarte einen Termin und saß bald darauf im Arbeitszimmer von Pastor Vogel. Er bat darum, mir zunächst aufzeigen zu dürfen, wie die Bibel das Verhältnis zwischen Gott und den Menschen sieht und erklärte mir, dass Jesus Christus der einzige Weg ist, um unsere Bezie­hung mit Gott wieder herzustellen. Diese Erklärung berührte mich sehr. Das hatte ich so noch nie gehört. Nun war ich also mit der Frage konfrontiert: Willst du Jesus Christus in dein Leben aufnehmen und dein Leben bewusst seiner Führung anvertrauen? Ich musste mich entscheiden: Sage ich Ja oder Nein zu Jesus. Zwar war ich ernsthaft auf der Suche nach Gott gewesen, aber dass ich Jesus Christus in mein Leben einladen sollte, damit hatte ich nie gerechnet - dieser Schritt war mir neu. Eigentlich war ich ja nur gekommen, um meine Sünden zu bekennen. So beschloss ich, lieber noch mal darüber zu schlafen.
Als ich am nächsten Tag aufwachte, war ich mir sicher, diesen Schritt gehen zu wollen. So meldete ich mich erneut zu einem Gespräch an und erklärte, dass ich jetzt bereit sei, ein Lebensübergabegebet an Jesus Christus zu sprechen. So saß ich bald darauf erneut dem Pastor gegenüber. Er betete und forderte mich dann auf, ihm ein Gebet nachzusprechen. In diesem Moment spürte ich auf einmal, dass ich dieses Gebet nicht einfach nachsprechen konnte. Je länger ich es versuchte, desto stärker äußerte sich ein unheimlicher Widerstand in mir. Was sich nun abspielte, war entsetzlich. Mein ganzer Leib verkrampfte sich plötzlich und mein Kopf und meine Arme begannen sich heftig zu schütteln. Gleichzeitig begann ich stöhnende und grollende Laute von mir zu geben, und eine mir nicht bekannte Stimme redete aus mir heraus. Das übernatürliche und wohltuende Erlebnis bei der Einweihung in den "1. Reiki-Grad" kehrte sich nun um. Hatte ich damals ein tief entspanntes Gefühl, das begleitet war von viel Lachen und heftigen befreienden Schüttelbewegungen der Arme und Beine, so saß ich nun in einem völlig angespannten und verkrampften Körper. Mir war jetzt auch nicht mehr nach Lachen zumute, sondern ich hatte schreckliche Angst. Ich begriff, dass in meinem Körper etwas wohnte, das außerhalb meiner Kontrolle war, und dieses Wesen hinderte mich, das Gebet zu Jesus nachzusprechen. Ich war besessen. So schrecklich das Ganze war, so heilsam war es auf der anderen Seite. Gott hatte mir schlagartig vor Augen geführt, dass das, was ich bisher für Licht gehalten hatte, Finsternis war. Alles, worauf ich mein Leben gegründet hatte, all die Weisheit und Lehren der Esoterik, waren nun enttarnt als Lehren Satans. Mein ganzes Lebensbild brach in einem Moment zusammen. Meine Zukunftspläne platzten wie eine Seifenblase. Im gleichen Moment wusste ich, dass das, was in der Bibel steht, Wahrheit ist. Ich begriff, dass ich jetzt vor einer für mich völlig neuen geistigen Realität stand: Jesus Christus. Auf Anraten des Pastors trennte ich mich von allem, was ich an esoterischer Literatur und Symbolik angesammelt hatte. ich verbrannte alle Bücher. Alle Symbole, Kristalle, Figuren und Bilder wurden weggeworfen. Alle Götzen mussten aus meinem Leben verschwinden. Es dauerte dann einige Zeit, bis ich in der Lage war, ein Gebet nachzusprechen, in dem ich mich vom Teufel lossagte und Jesus unterstellte. Endlich war der Spuk vorüber. Die Kräfte aus der Finsternis hatten aufgegeben. Jesus Christus gab meinem Leben ein völlig neues Fundament. Er ist seither das Licht in meinem Leben und die einzige Kraftquelle, an die ich mich wende."

In der Bibel lesen wir: "Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre" (1. Joh 3,8). Diesen Sieg über den Teufel und seine Dämonen hat Jesus Christus errungen, als er am Kreuz sein Leben für die Sünden der Welt opferte. Dort hat er den Kaufpreis der Erlösung bezahlt. "Wir sind nicht mit Silber oder Gold erlöst, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes" - lesen wir in der Bibel (1. Petr 1,18+19). Das ist das Fundament der Befreiung aus dem Bann der Geister und Dämonen, aus dem Gefängnis der Esoterik und Magie.

Fünf entscheidende Schritte sind dabei zu gehen:
  • Erster Schritt: Bekennen.     
Bekennen Sie Jesus Christus die Sünden der esoterischen und magischen Praktiken, in die Sie sich eingelassen haben.
  • Zweiter Schritt: Lösen.         
Sprechen Sie sich im Beisein eines Seelsorgers oder einer Seelsorgerin los von allen esoterischen und magischen Praktiken, mit denen Sie konfrontiert wurden.
  • Dritter Schritt: Gelöst werden.
Lassen Sie sich von einem Seelsorger oder von einer Seelsorgerin von allen esoterischen oder magischen Praktiken im Namen des Herrn Jesus Christus lösen, mit denen Sie zu tun hatten.
  • Vierter Schritt: Trennen.      
Trennen Sie sich von allen esoterischen und magischen Büchern und Gegenständen, auch von Masken und Amuletten.
  • Fünfter Schritt: Hingabe.     
Laden Sie Jesus Christus in einem Gebet ein, in Ihr Leben zu kommen und die Führung zu übernehmen. Es muss eine kompromisslose Entscheidung für Jesus und für ein neues Leben sein.

3. Zauberhafte Lebenshilfen - worüber die Bibel uns aufklärt
Zum Schluss will ich Ihnen noch einen nachdenkenswerten Satz der Bibel zum Thema nennen. Jesus Christus spricht: "Du sollst ihnen die Augen öffnen, dass sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt Satans zu Gott. So werden sie Vergebung der Sünden empfangen..." Apg 26,18). Auf welcher Seite leben Sie? Auf der Seite der Finsternis und des Satans oder auf der Seite des Lichts und Gottes? Hier kann es keine Neutralität geben. Nur in der Hinwendung zum Göttlichen liegt Ihr Heil. Sollten sie diese Entscheidung noch nicht getroffen haben, dann tun Sie es jetzt. Jetzt ist Jesus Christus Ihnen nahe. Jetzt ist er bereit, Sie anzunehmen. Jetzt will er Ihnen vergeben. Jetzt ist die Stunde der Gnade.

Ich würde gern ein Lösungs- und ein Hingabegebet mit Ihnen sprechen:
"Im Namen des Herrn Jesus Christus
löse ich mich von Satan und allen Geistern und Dämonen.
Ich möchte von nun an dir, Herr Jesus Christus, gehören.
Übernimm bitte die Führung und Gestaltung meines Lebens.
Danke, dass du mich mit deinem Blut erkauft hast.
Darauf vertraue ich.
Amen."

Pastor Friedhold Vogel


Drogensüchtig
"Mein Sohn war drogensüchtig. Wie er sagte, nahm er „nur" Cannabis. Von wegen es würde nicht abhängig machen, keine negativen Auswirkungen haben. Zunächst haben wir es nicht bemerkt. Erst als es immer schlimmer mit ihm wurde. Da bin ich dann zu einer Drogenberatung gegangen, wo man anstatt mir weiterzuhelfen empfahl, „werfen Sie Ihren Sohn raus". Doch das wollten mein Mann und ich nicht. Obwohl wir in einem kleinen Dorf leben, wo die Leute gleich reden. Wir lieben unseren Sohn. Und wegen seiner Probleme und Schwierigkeiten wollten wir ihn nicht fallen lassen. Wir haben mit ihm geredet. Immer wieder. Stundenlang. Geld bekam er nicht von uns. Nur einmal halfen wir ihm aus seinen Schwierigkeiten als er uns dringend darum bat, weil er an sehr brutale Leute geraten war, die ihm androhten ihm die Finger abzuhacken, wenn er nicht bezahlen würde. Die Drogen hatten ihn fertig gemacht, er war oftmals deprimiert und hatte Selbstmordabsichten. Als ich einmal nach Hause kam, war ein Freund bei ihm und umklammerte ihn, damit er sich nicht das Leben nehmen konnte. Irgendwann tauchte ein dunkler Schatten um ihn herum auf, mein Sohn war nicht mehr der alte, veränderte sich. Nacht für Nacht stand ich vor seiner Tür und sprach mit seinen Schatten, dass er meinen Sohn lassen und verschwinden solle. Und ich betete zu Jesus. Irgendwann verlor er seinen Führerschein. Unternahm einen Selbstmordversuch. Schlaftabletten. Wir fanden ihn. Zum Glück konnte er gerettet werden, fand wieder zu sich und hörte mit den Drogen auf. Dass seine Familie ihn die ganze Zeit nicht verlassen sondern trotz allem zu ihm gestanden hatte, hat ihm sicherlich sehr dabei geholfen, dass er es schaffte. Er hat mit allen seinen damaligen Freunden gebrochen, ihnen verboten zu ihm nach Hause zu kommen. Auch seine damalige Freundin, die ebenfalls Cannabis rauchte, verschwand aus seinem Leben. Was geblieben ist, sind die Depressionen. Er hat aber gelernt, damit umzugehen, eine gute Arbeitsstelle gefunden und eine neue stabile Beziehung mit einer sehr netten jungen Frau begonnen." Heike. März 2011

"Ich bin jetzt 30 Jahre alt und habe fünf Jahre Alkohol und Drogen konsumiert. Lange war ich der Meinung nicht abhängig zu sein, nahm ich doch nur Drogen, die angeblich nicht abhängig machen sollen. Aber ich machte mir etwas vor, denn auch die sogenannten harmlosen Drogen machen irgendwann abhängig und eine Sucht schleicht sich so langsam ein, dass man zunächst nichts von einer Abhängigkeit verspürt. Und wenn man merkt, dass man das Zeug braucht, macht man sich etwas vor, sucht sich immer wieder einen Grund, eine Ausrede, um zu trinken, Drogen zu nehmen. So sind es einmal die anderen, mit denen man mithalten, ein Streit, für den man sich trösten, ein guter Moment, für den man sich belohnen will oder um eine Party oder Veranstaltung gefühlvoller zu erleben. Und dann steht man eines Morgens auf und weiß, jetzt ist es soweit. Alles erscheint sinnlos, man merkt, dass man den Tag ohne Alkohol oder Drogen nicht überstehen kann. Alle Gedanken kreisen sich um die Beschaffung der Drogen, des dazu notwendigen Geldes. Arbeiten gehen ist nicht mehr möglich, denn Drogen machen antriebslos, unkonzentriert und nachlässig, man verliert den Job, bekommt nichts Neues mehr. Man fühlt wie das Leben den Bach runter geht, alles wird einem egal, man spürt die Familie, den Anderen nicht mehr, ist innen leer und fühlt sich als Versager und dieses Gefühl ist ohne Drogen nicht mehr auszuhalten. Wenn man Glück hat und einen guten Trip macht, erlebt man ein paar ‚schöne‘ zugeknallte Stunden, doch mit dem Gefühl der Irrealität durchtränkt, undurchdringbare Watte, die sich zwischen einen selbst und die Anderen schiebt oder man fühlt sich total euphorisch, meint tiefere Gefühle als alle Anderen zu haben und möchte damit am liebsten gleich ausnahmslos einen jeden umarmen, oder sogar noch mehr. Man nimmt es dann nicht mehr so genau, lässt sich zu Dingen hinreißen, die man normalerweise nicht tun würde. In lichten Momenten schämt man sich dafür, erschlägt dieses Gefühl gleich wieder mit neuen Drogen. Irgendwann konnte ich nicht mehr. Wollte aufhören. Doch alleine schaffte ich es nicht, suchte Hilfe und machte eine Therapie. Ich bin jetzt schon seit mehreren Jahren clean, und führe ein sinnerfülltes Leben.
Und euch, die ihr noch an den Drogen hängt möchte ich sagen, dass es keinen Grund gibt sich zu schämen. Ein jeder kann es schaffen. Und wenn ihr es nicht alleine schafft, dann sucht euch Hilfe. Konflikte lassen sich nicht mit Alkohol oder Drogen lösen. Ein Leben ohne Probleme hat niemand. Sie sagen uns, dass in unserem Leben etwas nicht stimmt, in Ordnung gebracht werden muss. Und wer kämpft, der siegt. Doch mit Drogen verliert man nur." Céline. Oktober 2011


Pornographie - eine Sucht
"Ich war einer der Leiter in meiner lokalen Kirchgemeinde, wo ich mit Jugendgruppen arbeitete. Ich diente meiner Kirchengemeinde und trotzdem - da war dieses Geheimnis in meinem Leben, das mich fertig machte und es brauchte lange, bis ich mir eingestand Hilfe zu brauchen und sie auch suchte.
Ich verbrachte meine Zeit im Internet mit Pornographie statt mit meiner Familie. Ich war so abhängig wie ein Fixer ohne Drogen. Zwei Dinge zeigten mir, dass ich völlig süchtig nach Pornographie war: Erstens fand ich ständig neue Entschuldigungen, um wieder und wieder schauen zu können und zweitens, wenn ich versuchte aufzuhören, merkte ich, dass es einfach unmöglich war. Genau gleich wie bei einem Alkoholiker oder Drogenabhängigen empfand ich eine körperliche Abhängigkeit.
Meine Familie war unglücklich. Ich war unglücklich. Mein Leben war, offen gestanden, ein ‚Saustall’, ein Durcheinander… Und der Friede, den ich so lange genossen hatte, war weg. Ich war sehr suizidgefährdet, sehr depressiv. Ich hatte den Punkt erreicht, wo ich glaubte, dass es keine Hoffnung mehr geben würde. Die schreckliche Schuld und Scham, die ich empfand, einfach totale Scham über das, was ich tat und die Angst erwischt zu werden, diese ständige Angst - das alles war grauenhaft.
Wäre ich nicht schließlich von meinem Sohn erwischt worden, als ich gerade am Porno ansehen war, wäre ich vielleicht noch heute gefangen. So konnte ich endlich meine Schuld eingestehen und Hilfe suchen, mit der ich mich dann von meiner Sucht befreien konnte. Wie bei anderen Süchten auch war es notwendig, eine entsprechende Therapie zu machen. Heute sind mein Sohn und ich immer noch daran, an der Wiederherstellung unserer kaputtgegangenen Beziehung zu arbeiten." S.D.

"Ich hatte ein Doppelleben aufgebaut. Auf der einen Seite gingen wir jeden Sonntag in die Kirche und auf der andern Seite hatte ich diese Abhängigkeit von der Pornographie. Ich schämte mich vor mir und fühlte mich schuldig. Vor mir selbst, vor meiner Familie, vor Gott. Alle meine Versuche, mich aus meiner Sucht zu befreien, scheiterten. Dabei hatte ich Angst, mich jemandem anzuvertrauen. Es war eine schreckliche Zeit und ich musste erst auf den Tiefstpunkt gelangen um wirklich davon frei werden zu wollen, mehr als alles in meinem Leben. Als ich diesen Punkt erreichte, kapitulierte ich vor Gott und wurde willig, mein Leben total zu ändern." Edgar

"Eine wachsende Anzahl von Therapeuten und Psychologen sagen, dass Pornographie genauso abhängig machend wirkt wie Kokain, Alkohol oder sogar wie Heroin.“ (Mark Kastleman: Die Droge des neuen Jahrtausends)

"Jetzt wo wir verstehen, wie das Gehirn funktioniert, beginnen wir auch zu verstehen, dass jede Sucht einer Beschlagnahme des Gehirns gleichkommt." (Patrick Carnes: Facing the Shadow and Don't Call It Love)




Copyright by christlich-psychologische-beratung.com 2017
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü