Seelenverbindungen - Christlich-psychologische Beratung - Christlich-psychologische Beratung

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Seelenverbindungen und Fangstricke im sexuellem Bereich

Seelenverbindungen zwischen Menschen können durch Beziehungen, Verbindungen, geistlicher wie auch seelischer Übertragungen entstehen.

Eine Seelenverbindung entsteht, wenn sich die Seele einer Person mit der Seele einer anderen verbindet, was ein übergroßer Segen in einer gottgefälligen Beziehung sein oder aber schreckliche Zerstörung bringen kann, wenn sie mit einer falschen Person einge-gangen wird.

Je stärker eine Seelenverbindung ist, desto ähnlicher werden sich die seelenverbundenen Personen. Seelenverbindungen können innerhalb Beziehungen, zwischen zwei Personen und/oder einer Gruppe gebildet werden. Die Stärke einer Seelenverbindung hängt ab von z.B. vorherrschender Treue, Loyalität, sexueller Verbindung, Bündnissen, die mit einer Person, innerhalb einer Freundschaft oder Gruppe eingegangen werden und entwickeln sich zu Ketten unterschiedlicher Dicke.

Seelenverbindungen bei Freundschaften: Je stärker die Seelenverbindung zwischen zwei Freunden ist, desto tiefer wird sie sein und umso länger wird sie bestehen. In einer aufrichtigen Beziehung bzw. Freundschaft empfangen beide Seelen nicht nur Kraft und Ermutigung, sondern auch Sicherheit und Liebe.

Seelenverbindungen bei Gruppen lassen zusammenwachsen. Das Verbundensein, das Menschen innerhalb einer Gruppe untereinander haben, ist ein Ausdruck der Verbindung ihrer Seelen. Je stärker sich der einzelne einbringt, desto stärker ist die Seelenverbindung.

Seelenverbindungen können entstehen mit Menschen, mit denen wir leben, arbeiten, verkehren, unter deren Leitung wir uns unter-ordnen. Weil die Menschen, mit denen wir unsere Seele verbinden, in unserem Leben eine sehr wichtige und uns beeinflussende Rolle spielen, müssen wir - unsere Familien mit eingeschlossen - unsere Beziehungen und Freundschaften sehr sorgfältig prüfen.

Wenn eine Person von falschen Motiven und selbstsüchtigen Wünschen kontrolliert wird, dann wird die Seelenverbindung, die zwischen ihm und einem anderen Menschen besteht, den Selbstsüchtigen veranlassen, den andern zu missbrauchen und zu manipulieren, da hier die Möglichkeit besteht, den anderen über eine Seelenverbindung zu kontrollieren, weil dadurch Verstand, Wille und Emotionen dieser beiden Menschen offen füreinander werden.

In einer jeden Beziehung, in der Gott nicht der Herr ist, entwickeln sich ungöttliche Seelenverbindungen. Eine in einer ungöttlichen Beziehung eingegangene Seelenverbindung kann zu einer emotionalen und geistigen Bindung bis zu einer Abhängigkeit führen und bewirken, dass Dinge gesagt und getan werden, die sich in der Folge schädlich auswirken.

Wenn unsere stärkste Seelenverbindung mit Gott ist, dann haben wir einen göttlichen Schutz, der es uns ermöglicht, dem Entstehen von ungöttlichen Seelenverbindungen zu widerstehen.

Seelenverbindungen in der Ehe: Wenn zwei Menschen heiraten, müssen die Seelenverbindungen zu ihren Eltern durchtrennt werden, da diese sonst zu Konflikten in der Beziehung führen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass von nun an keine herzliche Verbindung und unterstützende Hilfe mehr zwischen Eltern und Kindern bestehen darf, sondern nur, dass die hauptsächliche seelische Ausrichtung zum Ehepartner sein soll.


Fangstricke auf sexuellem Gebiet
Gehen ein Mann und eine Frau durch die zueinander gefasste Liebe eine Seelenverbindung ein, so wird diese i.d.R. durch den Bund der Ehe besiegelt und durch die sexuelle Vereinigung vollzogen. Die durch den Ehebund eingegangene Seelenverbindung ist so stark, dass er beide zu einer Einheit zusammenfügt, weshalb er auch niemals gebrochen werden soll. Und so ist eine Scheidung schrecklich zerstörend, da hierdurch zwei ineinander verwobene Seelen auseinander gerissen werden, woraus sehr tiefe Wunden entstehen.

Wie verhält es sich nun bei außerehelichen Beziehungen und wenn es mehr als einen sexuellen Partner gibt?

Da bei jeder sexuellen Vereinigung sich auch die Seelen der beteiligten Personen wie in einer Ehe vereinigen, kann die daraus folgende Bindung ebenso stark sein wie in einer vor Gott geschlossenen Ehe. Es entsteht dabei eine starke, umschlingende Bindung beider Seelen, die schwer zu lösen ist und die weitreichende Folgen nach sich zieht.

Vorehelicher oder außerehelicher Sex mit mehr als nur einem Partner kann die Seele an die verschiedenen Sexpartner binden. Die Seele wird zersplittet und von nun an ist die Fähigkeit der vollen Hingabe und Bindung an einen einzigen Partner zerstört.

Im Fall von verschiedenen sexuellen Kontakten sind daher die Seelen dieser Menschen aufgespalten und unter ihre verschiedenen Sexualpartner verstreut. Ihre Gedanken und Gefühle wandern ständig zu ihren früheren Erfahrungen, weshalb sie Mühe haben, sich einem Partner ganz hinzugeben. Daher kommt es auch in der Folge zu zahlreichen psychischen Störungen, die bis zu einer vollkommenen Bindungsunfähigkeit führen können.

Hat eine Frau sexuelle Beziehungen zu verschiedenen Männern, spüren ihr Geist und ihre Seele jeden von ihnen auf. Ihr Geist ist zerstreut und zerrissen, während der Mann normalerweise so geschaffen ist, dass im positiven Fall sein Geist jede Frau, in die er eingedrungen ist, sucht, beschützt, segnet, pflegt und versorgt, bei einer negativen charakterlichen Ausrichten sie beherrschen will.

Menschen, deren Seele an verschiedene sexuelle Partner verstreut ist, haben Mühe, sich sexuell mit ihrem Ehepartner auszu-tauschen. Sie sind nicht fähig, sich selbst vollkommen hinzugeben und sind daher auch nicht in der Lage, von ihrem Partner Befriedigung zu erlangen. Da sie keine sexuelle Erfüllung finden, entwickeln sie anstößige Sexualpraktiken, die sich bis hin zu Perversionen entwickeln können. Phantasie und Einbildung spielen eine bedeutende Rolle, welche z.B. zu einer chronischen Masturbation und Selbstbefriedigungssucht führen kann. Oder sie lenken ihre Begierden auf andere Gebiete ihres Lebens wie Macht, Reichtum, Alkohol, Drogen etc., was wiederum ihren Charakter schwächt und sie entsprechenden Versuchungen nicht widerstehen können, woraus sich wiederum alle möglichen Süchte entwickeln können. Beziehungen solcher Menschen enden in der Regel in Frustration und Versagen.


Die Sünde Lust
Der Reiz der sexuellen Lust und das Sündigen daraus geben zwar im Moment eine gewisse Erfüllung, doch es ist oftmals danach ein hoher Preis dafür zu bezahlen: Scham, Schuld, Demütigung, Zorn gegen sich selbst und gegen Gott, Krankheit und Leid.

Wird die Sexualität nicht als Ausdruck der Liebe innerhalb der göttlichen Ordnung ausgeübt, verbindet sich der Mensch dadurch mit niedrigen, an die Materie gebundenen Begierdegeistern. Er liefert sich den Einflüssen dieser schlechten Geister aus, die auf die menschliche Psyche einwirken, den Menschen Gedanken an wiederholten Geschlechtsverkehr, Selbstbefriedigung und sexuelle Ausschweifungen eingeben, weil sie selbst durch solche Gefühle ernährt und befriedigt werden. Anstatt sich durch ein nach den durch Gott gegebenen Glaubensgrundsätzen ausgerichtetes Leben zum Geistigen hin zu veredeln, verbindet sich der Mensch mit den dunklen Geistern, die weit schlechter sind als er selbst und ihn in die Finsternis hinab ziehen (s.a. Besessenheit).

Für einen Menschen, der tief in sexueller Lust und Selbstbefriedigung involviert ist, ist es oft sehr schwierig einzusehen, dass er sich mit diesen billigen Nervenkitzeln selbst betrügt. Seiner Ansicht nach liegt im Ausleben sexueller Begierden keine Sünde, und so will er auch in Zukunft nichts daran ändern. Er will keine lebensverändernden Entscheidungen treffen, weil er Sklave der Lust geworden ist. Jahrelanges Sündigen haben seinen Charakter so geschwächt, dass sein Wunsch für das Gute zerstört wurde und eine Entscheidung, sich zu verändern, zunehmend schwieriger wird. Lieber frönt er weiterhin seiner Sucht nach sexueller Lust und zerstört sich dabei selbst als sein Leben nach moralischen Werten und Gott auszurichten. Er verkennt (d.h. die meisten Menschen wissen es gar nicht), dass die Sexualkraft eine Lebensgrundenergie bzw. der notwendige Seelenätherstoff zur Ausbildung und Entwicklung des Geistes ist. Geschieht nun der Beischlaf lediglich aus einem Wolllustkitzel heraus, so vergeuden beide Partner ihre besten Kräfte durch das Verpuffen ihrer Grundlebenssäfte nach außen, da dadurch der Lebenssinn der Seele nach außen gezogen wird, anstatt die innewohnende Sexualkraft (durch Enthaltsamkeit bzw. Gebrauch dieser Kraft innerhalb der göttlichen Ordnung) nach innen zu lenken, damit sich die Seele stets mehr und mehr dem Geistigen zuwenden kann, um nach dem Ablegen ihres Leibes in höhere geistige Sphären eingehen zu können. Und so ist die Hurerei, als einem Dienen der Unkeuschheit nach aller Lebenskraft, ein sehr gefährliches Übel, da sie nicht nur die Seele des Menschen verdirbt, sondern gleichzeitig seine geistige Höherentwicklung verhindert. Unkeuschheit bzw. Unzucht und Hurerei machen den Menschen immer sinnlicher, vergraben seine Seele in sein Fleisch und am Ende liebt er nichts anderes mehr als sich selbst, stets auf der Suche nach einer stumpfen Befriedigung seiner sinnlichen Begierde. Und je mehr sich jemand unmoralischen und ungöttlichen Einflüssen aussetzt, umso stärker wird er darin verstrickt sein.


Sexuelle Übertragung
Betrachtet man den geistigen Aspekt des Geschlechtsverkehrs, so findet hierbei ein Austausch von Lust- bzw. Begierdegeistern statt, die hierdurch ihre Sättigung erlangen.

Wird ein Kind sexuell belästigt oder missbraucht, wird der dabei vorherrschende böse Lust-/Begierdegeist auf das Kind übertragen und zieht weitere Lust-/Begierdegeister an. Ist es erwachsen geworden, herrscht in ihm oftmals ebenfalls ein missbrauchender Lust-/Begierdegeist, so dass es sich als Erwachsener wiederum an Kindern vergreift.

Wenn bei einem sexuellen Missbrauch gleich welcher Art starke Lust-/Begierdegeister übertragen werden, kann dies in der Folge zu einer Masturbationssucht führen, da die übertragenen Begierdegeister immer wieder die, oftmals als quälend und nicht gewollte Lust des Betroffenen anfachen, die aufgrund in der Psyche eingetretener sexueller Störungen nur durch Selbstbefriedigung gestillt werden kann.

Sexuelle Lust, Begierde und Perversion können genauso übertragen werden wie andere böse Geister. Und so haben z.B. Homosexuelle i.d.R. sehr große Kämpfe zu bestehen, wenn sie sich aus ihrer sexuellen Entgleisung befreien möchten.

Vergewaltigung und Missbrauch sind eine offene Tür, die zu Mustern von sexuellem Missbrauch führen kann. Wer sich daraus befreien will, muss das Muster des Missbrauchs durchbrechen, da anderenfalls eine andauernde Neigung zum Missbrauch (zu missbrauchen und missbraucht zu werden) bestehen bleibt.

Auch Satanisten wissen um die Macht von Sexualkontakten und dadurch eingegangener Anbindungen und Bündnisse, weshalb diese einen wichtigen Teil in ihren Ritualen ausmachen.


Pornographie
Seelenverbindungen werden auch durch Phantasien und Vorstellungen gebildet, hier findet der Akt in den Gedanken statt.

Während der Betrachtung von Bildern/Fotos/Sybersex ausgeübte Masturbation formen starke Seelenverbindungen. Um sich davon zu lösen, müssen nicht nur die gedanklichen Verbindungen durchtrennt, sondern auch die damit verbundenen Bilder und Fotos vernichtet werden, und zwar im Materiellen wie auch in den Gedanken.

Es sollte sich ein jeder davor hüten, Bilder/Fotos von sich machen zu lassen, die Anreiz zu sexuellen Gelüsten geben könnten. Er weiß nicht, welchem Missbrauch und welchen schlechten Einflüssen er sich dadurch aussetzt und auf diesem Weg verdorben werden kann. Und sind dabei Bilder/Fotos erst einmal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (Internet, Werbung…), wird dadurch einem jeglichen Missbrauch weit die Tür geöffnet. Eltern sollten sich ihrer Verantwortung stets bewusst bleiben und ihre Kinder hiervor ganz besonders schützen.


Seelenverbindungen brechen
Als erstes steht die Entscheidung, mit der Vergangenheit zu brechen. Danach muss eine Loslösung von allen unordentlichen Seelenverbindungen, emotionalen und sexuellen Vereinigungen, Erinnerungen und Fantasien erfolgen, soweit erfolgt zugefügter Schaden wenn möglich wieder gut gemacht, der/die Geschädigten und Gott für die begangenen Sünden um Vergebung gebeten und von nun an ein reiner Lebenswandel geführt werden (s. hierzu auch 12 Schritte gegen meine Sucht).



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