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Erlebte Trauma und seine Therapiemöglichkeiten

Wenn die eigene Psyche überfordert ist
Eine durch traumatische Erlebnisse ausgelöste psychische Erkrankung verändert nachhaltig die Verhaltensmuster der Betroffenen und macht sich mal sofort, aber teilweise auch erst mit einem großen zeitlichen Abstand bemerkbar. Eine posttraumatische Belastungsstörung kann durch einfache Reize oder Begebenheiten, wie z.B. bestimmte Gerüche, Situationen oder auch den Ort des Geschehens, immer wieder Erinnerungen (Flashbacks), Alpträume und Gefühle, wie z.B. Angst, Traurigkeit und Schmerz, auslösen.

Die Ursachen für eine posttraumatische Belastungsstörung sind sehr belastende und außergewöhnliche Ereignisse, die das Bild von sich selbst, das Vertrauen in andere Menschen und in die Umwelt nachhaltig zerstören (s.a. Selbstwertgefühl).

Eine posttraumatische Belastungsstörung macht sich durch das ständige Wiederdurchleben des Ereignisses bemerkbar. Schwierig dabei ist, dass es keine klaren Bilder sein müssen, die genauen Aufschluss über die Ursachen der posttraumatischen Belastungsstörung geben könnten. Es können auch verwirrende Bruchstücke oder Angstzustände sein, das Wiedererleben des furchtbaren Gefühls des Ausgeliefertseins, der Ohnmacht oder des Schmerzes. Erinnerungslücken machen die Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung so schwer, denn das Gehirn blendet aus, was es nicht verarbeiten kann. Diese Lücken im Leben empfindet man als schwarze, bedrohliche Löcher, an die man gar nicht so richtig rühren möchte. Man meidet gewisse Situationen, zieht sich zurück, weil man Angst hat oder sich schämt, obwohl man nicht weiß, warum das so ist. Bei einer posttraumatische Belastungsstörung verspürt man oft innere Unruhe, kann schlecht schlafen und dann ist da dieser Druck in einem, der irgendwie ein Ventil sucht: Arbeiten bis zum Umfallen, Sport bis über die körperlichen Grenzen oder Selbstverletzung sind oft Symptome einer derartigen Belastungsstörung. Aber auch Beruhigungsmittel, Alkohol oder Drogen können diese Gefühle der Angst und des Selbsthasses betäuben und bergen ein enormes Suchtrisiko. Das andere Extrem einer posttraumatischen Belastungsstörung sind Kraftlosigkeit und Depression, die zu Apathie und zum Ausblenden der eigenen Gefühle führen können.

Ohne Hilfe lässt sich eine posttraumatische Belastungsstörung nicht überwinden. Ein auf Traumabehandlung spezialisierter Psychologe oder Psychiater kann den Zustand des Betroffenen so stabilisieren, dass behutsam an die Ursachen herangegangen werden kann. Therapieformen können sein:

Gestalttherapie
Die Gestalttherapie hat einen ganzheitlichen Ansatz und geht davon aus, dass sich Gedanken, Gefühle und körperliche Empfindungen nicht getrennt betrachten und bearbeiten lassen. Das Konzept der Gestalt bezieht sich auf die Suche nach einem umfassenden Sinn, der Ereignissen und Verhaltensweisen sowie Reaktionen gegeben werden soll. In der Behandlung von Traumata mittels der Gestalttherapie soll der Betroffene seine eigenen Grenzen und Bedürfnisse wieder wahrnehmen sowie das traumatisierende Geschehen in einen größeren Zusammenhang stellen, um letztendlich eine sinnvolle Einordnung und Bewältigung des Geschehens vorzunehmen.

Erzählendes Verfahren (narrative Therapie)
Die narrativen Verfahren gehen davon aus, dass durch ein wiederholtes Erzählen des Erlebten das Geschehen Stück für Stück wieder zusammensetzt, es in einen größeren Zusammenhang stellt und in die Lebensgeschichte integriert. Dadurch sollen die starken Emotionen und körperlichen Reaktionen sukzessiv abgebaut und geschwächt werden, so dass der Betroffene wieder in einen gesunden und stabilen Zustand zurück findet.




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